Die Gänsemagd (2009)

Kinderoper nach den Brüder Grimm (Libretto: Helga Utz)
für 1 Sopran, 2 Mezzosoprane, 1 Bass, 1 Schauspieler, B-Klarinette (auch Kontrabassklar.), Violoncello, Akkordeon, Sample-Keybaord

Dauer: 60 min.

UA: 18. 02. 2010, Dschungel Wien, Museumsquartier

REGIE: Jewgenij Sitochin / LIBRETTO: Helga Utz / BÜHNENBILD: Roland Olbeter / LICHT: Bernd Purkrabek / REGIEASSISTENZ: Barbara Schenter / MITARBEIT BÜHNENBILD: Esterina Zarillo / DARSTELLERINNEN, SÄNGERINNEN: Anna Manske, Theresa Dlouhy, Martina Supper, Wilfried Zelinka / Ulfried Staber, Sönke Schnitzer / MUSIKERINNEN: Christoph Grund, Reinhold Brunner, Alfred Melichar, Maria Frodl

Aufführungsmaterial erhältlich bei Boosey & Hawkes

gaensemagd.jpg
Link zum Video

Die Gänsemagd (2009) - Staatsoper Hamburg 2025, Inszenierung Tobias Kratzer

die_gaensemagd_zuerich-1.jpg
Link zum Video

DIE GÄNSEMAGD (2009) - Opernhaus Zürich 2015, Regie: Nina Russi

60 min / ab 6 Jahre

Presse

zur Neu-Inszenierung September 2025 an der Hamburger-Staatsoper durch Tobias Kratzer

"Die frische Inszenierung an der Staatsoper macht Spaß - und liefert Musik mit Ohrwurm-Potenzial." (Roland Kaiser im NDR)

s. auch:

Hamburger Abendblatt vom 30.9.2025

"So spannend kann zeitgenössisches Musiktheater sein!"

Neue Musikzeitung Okt.2025

"Humorvoll, feinsinnig und mitnehmend"

Besprechung im Deutschlandfunk Sept. 2025 (Audio):  "Kinderoper von Iris ter Schiphorst"

Frankfurter Rundschau, 29.09.2025, Judith Sternberg

"...Und das ist nochnicht alles Am nächsten Tag des Festwochenendes, das schon als solches eine große, glückliche Umarmung ist, noch eine Setzung: Der Intendant inszeniert (mitKoregisseurMatthiasPiro) die Kinderoper „Die Gänsemagd“der inHamburg geborenen Komponistin Iris ter Shiphorst, von HelgaUtz geschrieben auf das Grimm-Märchen.
In der Studiobühne Opera Stabile sitzt das Publikum in der Mitte auf dem Boden, und die Mitte ist die Gänsewiese. Man soll mitgackern. Der Lohn ist perfektes Kindertheater, völlig kompromisslos musikalisch, optischund in der Sache. Null Video auf einer von Sellmaier traumhaft ausgestatteten rundherumlaufenden Bühne, aber mit einem sprechenden Falada-Kopf, wie Sie ihn noch nicht gesehen haben werden. Das Theater kann alles und besser. Denn Claudia Chan dirigiert nundie vierköpfige Combo – unter anderem Keyboard und Kontrabassklarinette –, und Ida Aldrian ist nur die allerschönste Sopranstimme in einem glanzvollen, witzigen Ensemble. Einen Meter weg,manchmal weniger. Es kann gut sein, dass an diesem Wochenende eine ganz großeTheatergeschichte angefangen hat."

Süddeutsche Zeitung vom 28.09.2025, Reinhard J. Brembeck

"...Am nächsten Morgen verwandelt Tobias Kratzer in der kleinen Spielspätte Opera Stabile das Publikum, vor allem Kinder und ihre Eltern, in eine Schar Gänse, die immer wieder schnettern sollen und sich das zunehmend trauen. Alle sitzen auf dem Boden, gespielt und gesungen wird ums Publikum herum die von den Bründern Grimm her bekannte 'Gänsemagd', zu der Iris ter Schiphorst mit nur vier Instrumenten eine atmosphärisch dichte Musik geschrieben hat. Claudia Chan hält subtil dirigierend alles zusammen und im Fluss. Oft wird dazu von sieben Spielern, Pferd inklusive, gesprochen, aber auch Volksliedhaftes oder Avantgardistisches gesungen. Der Einstünder dekliniert Klamauk mit Standesdünkel, läßt eine Prinzessin zur Gänsemagd und dann wieder zur Prinzessin werden, führt adelige Trottel vor und gewiefte Unterschichtler. ...

Zur UA im Wiener Dschungel Februar 2010

im Kurier für junge Menschen, 19.02.2010

Taschenoper-Version der ‘Gänsemagd’ bewegt Kinder

"Zugabe!" riefen die Kinder spontan im vollbesetzten großen Saal des Dschungel Wien. Eben war die allererste Vorstellung der musikalischen Version der “Gänsemagd” zu Ende gegangen. Eineinhalb Stunden (mit Pause) hatten die Kids die lebendig gewordene Bilderbuchgeschichte der Wiener Taschenoper konzentriert und angespannt verfolgt.Die Bühne wird dominiert von einem riesigen Art Bilderbuch für di einzelnen Szenen der Geschichte von einer Kammerdienerin, die sich zur Prinzessin aufspielt. Herumkommandieren will sie auf dem Weg zum und vor allem im benachbarten Königreich, wo die Hochzeit mit dem dortigen Königssohn, einem rechten Tollpatsch, ansteht. Die echte Prinzessin wird zur namensgebenden Gänsemagd nachdem sie schwören musssten, keinem Menschen von dem Zwangsrollentausch zu erzählen.

Zum Gastspiel im Berliner Radialsystem 2010

Im kulturradio, 13.03.2010, Kai Luehrs-Kaiser

Das Erfolgsgeheimnis der Gänsemagd ist geradezu: Neue Musik. Obwohl Iris ter Schiphorst grenztonal komponiert, beherrscht sie den (im Vertrauen gesagt: genialen) Trick, durch Wiederholung einzelner, krummer und schiefer arioser Phrasen für Eingängigkeit und Wiedererkennbarkeit zu sorgen. Da lupenrein textverständlich gesungen wird, folgen die Kinder (spätestens ab sechs Jahre) wie gebannt...

 

 

← back