KONZEPTE zu FLÄCHE(N), z. B. "Sinnflächen verschenken" (2016/2017)

für (Laien-)Chor, (Laien-)Ensemble und andere Künstler*innen
(aus der Serie 'JEDER/dialogisches Komponieren')

Dauer: ad libitum min.

Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg e.V., der Gesellschaft der Musikfreunde Donaueschingen e.V. und der Kulturstiftung des Bundes.

UA: 25.03.2017, Upgrade Stimme, Donauhalle 2, Donaueschingen

Landesjugendchöre aus Baden-Württemberg, dem Saarland, Sachsen-Anhalt und Brandenburg

Aufführungsmaterial erhältlich bei der Komponistin

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Kurzbeschreibung

Iris ter Schiphorsts „KONZEPTE zu FLÄCHE(N)“ ist ein detailliert ausgearbeitetes Konzeptstück, welches radikal die Begriffe Musik als Klangphänomen, Komposition/Werk, Aufführungspraxis/Konzertpraxis und gängige Probenpraxis in Frage stellt und entsprechend der „Konzeptkunst“-Definition aus der bildenden Kunst neue Horizonte auslotet. Ein dem Publikum, dem Chor und der Chorleitung potenziell absolut neue Erfahrungen vermittelndes Werk.

Notation

Ausführlicher Text zur Konzeptkunst allgemein und zum Werk speziell, mit vielen, weit über das Werk hinausgehenden, Anregungen. Dazu sehr anschauliche Arbeitsanleitungen und -beispiele.

http://www.datenbankneuemusik.de/datenbank/werke/k/konzepte-zu-flaechen-ter-schiphorst-iris.html

 

 

Ein Beispiel einer eigenständigen Erarbeitung, hier der Landesjugendchor Brandenburg im März 2017 in Donaueschingen:
Video: vimeo

KONZEPTE zu FLÄCHE(N) (Auszüge, pdf)

Presse

NMZ, 12/2017 Egbert Hiller

Die Komponistin Iris ter Schiphorst schuf mit 'Konzepte für Fläche(n)' eine Versuchsanordnung, aus der jeder Chor seine ganz eigenen Ideen entwickeln durfte: Das Spektrum der Darbietungen reichte von plastischer Konfrontation heterogener Lebensentwürfe und Musikwelten (LJC Sachsen-Anhalt) bis zur markanten flmischen Dokumentation des Arbeitsprozesses (LJC Brandenburg); und von der kraftvoll-spielerischen Performance zwischen Selbstbehauptung und sozialer Interaktion (LJC Baden-Württemberg) bis zur introvertierten Selbsterforschung, die überraschenderweise in ein «Ensemblekunstmanifest» einmündete (LJC Saar): "Ensemblekunst gehört dem Ensemble", so lautete der letzte der elf Kernsätze dieses Manifests, den man auch als ein Insistieren auf die Individualität der jeweiligen Formation verstehen kann.

Constantin Siebert, 26.03.2017
https://blogs.nmz.de/upgrade/warum-ich-nicht-zur-vorstellung-der-datenbank-neue-musik-gehe/

Warum ich nicht zur Vorstellung der Datenbank Neue Musik gehe

.... Nein, ich will mich auch nicht zwangsweise mit diesen Delikatessen der Vokalavantgarde auseinandersetzen. Lieber schwärme ich über die Atmosphäre dieses Festivals, die ich als äußerst locker und entspannt empfinde. Wie in diesem Konzert gerade eben (Konzert 2, Landesjugendchöre Sachsen-Anhalt und Brandenburg), das waren echte vibes! Das war Musikvermittlung par excellence, wenn ihr mich fragt! Die ganze Kongress-Familie diskutiert über Sinnhaftigkeit von (Konzept-)Musik. ...diese Diskussion, definitiv angestoßen durch Iris ter Schiphorsts Werk (oder eher Spiel, wie sie es verstanden haben möchte) KONZEPTE zu FLÄCHE(N), war wirklich ergiebig.

 

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