Zerstören (2005/2006)

für 17 Instrumente, Sampler und CD-Zuspiele

Dauer: 10 min.

Kompositionsauftrag des WDR/Wittener Tage für neue Musik

UA: 05.05.2006 Theatersaal, Witten bei den Wittener Tagen für Neue Musik

Asko Ensemble / Hans Leenders

Aufführungsmaterial erhältlich bei Boosey & Hawkes

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Link zum Video

Zerstören (2005/06)
für großes Ensemble+Sampler, Witten 2006

CD Dokumentation Wittener Tage für Neue Musik 2006

CD Dokumentation Wittener Tage für Neue Musik 2006
darauf ‚Zerstören’ für Ensemble
Asko Ensemble / Hans Leenders

genaue Besetzung:
Flöte, Oboe, Klarinette, Kontrabassklarinette, Kontrafagott, Tromopete, Horn, Posaune, Tuba, präp. Klavier, 2 Schlagzeuge, 2 Violinen, Viola, Cello, Kontrabass, Sampler und Cd-Spieler

Nominiert für die Welt-Musiktage Hongkong 2006

Programmhefttext

 

Presse

Neue Zeitschrift für Musik, 4/2006, Dirk Wischollek

Eines der wirklich beeindruckendsten Stücke des Festivals war Iris ter Schiphorsts ‚Zerstören’, das die globale Allgegenwart von Gewalt in vielschichtigen Klangreaktionen
transformiert, ein ‚innerer Film, der mit abgründiger Aufgewühltheit fesselte.

Positionen – Beiträge zur Neuen Musik, Heft 68, August 2006, Stefan Drees

… Beinahe körperliche Präsenz hatten die ineinander geschobenen Klangflächen, deren aufgestaute Energien Iris ter Schiphorst in ihrem packenden Ensemblestück Zerstören (2005/06) zum Bersten brachte, um sie gegen Ende verlöschen zu lassen.

FAZ, 16.05.2006, Gerhard Rohde

Wenn etwa Iris ter Schiphorst auf dem Hintergrund gegenwärtigen politischen Geschehens ihr Ensemble-Stück ‚Zerstören‘ komponiert, schlägt sich darin auch die seelische Belastung des einzelnen durch äußere Katastrophen nieder. ‚Zerstören‘ ist in seinen Klangschichtungen, Erregungssequenzen, psychisch spürbaren Vibrationen und Geräuschattacken eine Reaktion auf die Realität – eine Art komponierter Notwehr.

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